Zur Individualpsychologie:

Die von Alfred Adler gegründete Individualpsychologie ist eine der bedeutendsten tiefenpsychologischen oder psychodynamischen Schulen und ist aus dem Disput mit der Freudianischen Psychoanalyse hervorgegangen. Sie kann nicht nur als Katalysator einer Erneuerten Psychoanalyse sowie als Vorläufer der Humanistischen Psychologie angesehen werden, sondern hat sich selbst auch weiterentwickelt und ausdifferenziert. Adler hat viele Thesen aufgestellt, die erst in den letzten Jahrzehnten von der akademischen Psychologie und Therapieforschung bestätigt werden konnten. Die Individualpsychologie (Psychologie des un-teilbaren Wesens, In-dividuums) geht von einem ganzheitlichen Verständnis des zielstrebigen Menschen mit seinen unbewussten und bewussten Erlebnis- und Handlungsweisen aus. Das Individuum lebt aber innerhalb einer sozialen Gemeinschaft, auf die es permanent im Erleben und Handeln bezogen ist; in Interaktion mit den Mitgliedern dieser Gemeinschaft und auf der Grundlage seiner genetischen und biologischen Möglichkeiten baut das Individuum sehr früh schon und in kreativer Weise seine einzigartige Persönlichkeit auf. Je nachdem wie diese Persönlichkeitskonstruktion – Adler spricht von Lebensstil - ausgefallen ist, fällt es dem Individuum leichter oder schwerer, auf der Welt zu sein, diese mitzugestalten und seine Werte, Ideale und Ziele zu verwirklichen.

Die individualpsychologischen Theorien und Methoden ermöglichen es, dem Menschen Hilfestellungen bei seiner Selbstverwirklichung zu geben. Die Anwendungsbereiche erstrecken sich von der Erziehung und Prävention, über Beratung und Erwachsenenbildung bis hin zu Psychotherapie/Psychoanalyse und Supervision. Heute stehen den Individualpsychologen ein großes Repertoire von Interventionsmethoden zur Verfügung, die optimal auf die Situation des Einzelnen in seinem Beziehungsfeld, seine Problematik oder Störung sowie seine Persönlichkeit wirken können.

50 Jahre nach dem Tode des Begründers der Freien Psychoanalyse und Vergleichenden Individualpsychologie haben Fari Khabirpour und Lucien Nicolay beschlossen ihre jeweiligen Ausbildungsaktivitäten zu bündeln und einen Verein zu gründen mit dem Ziel, das Gedankengut Alfred Adlers, dem Vater der modernen Psychotherapie, in Luxemburg bei Laien und Fachleuten zu verbreiten und weiter zu entwickeln.


Zum Institut für Praktische Individualspychologie:

Im Jahr 1980 ist das „Institut für Praktische Individualpsychologie“ von Schülern des „Western Institute for Research and Training in Humanics“ (WIRTH), Berkeley Kalifornia initiiert durch seine Direktorin „Prof. Dr. Lucy Ackerknecht“, als gemeinnütziger Verein gegründet worden, der sich dem Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverband (DPWV) eingliederte.
Hauptziele waren und sind, psychotherapeutische Sozialarbeit und Persönlichkeitsentwicklung, sowie entsprechende Aus- und Weiterbildungen. Theoretische Grundlage, war die Individualpsychologie (IP) Alfred Adlers. Die IP wurde durch eigene wissenschaftliche Arbeiten zu einer modernen
Psycho-Sozialen Therapie und Pädagogik im Sinne einer humanistischen Psychotherapie weiterentwickelt.
Der Name Institut für Praktische Individualpsychologie soll die selbstgestellten, auf die konkrete Lebenspraxis und Lebensbewältigung, bezogenen Interessen und Verpflichtungen betonen.


LEHRANALYTIKERINNEN UND SUPERVISOREN/INNEN

Höcher, Dr. German
Kaiser-Wilhelm-Ring 6 -8, 50672 Köln

Höcher, Petra
Kaiser-Wilhelm-Ring 6 - 8, 50672 Köln

Mielke, Ingrid

Nicolay, Prof. Dr. Lucien

Seidel, Dr. Hans-Joachim


KOOPERATIONSPARTNER UND MITGLIEDSCHAFTEN

Deutscher Paritätischer Wohlfahrtsverband (DPWV)
Marsilstein 4 - 6, 50676 Köln

Societè Luxembourgeoise de Psychologie Adlérienne a.s.b.l.
48, cité Millewee, L-8064 Bertrange

Psychotherapeutische u. verkehrstherapeutische Gemeinschaftspraxis
Dr. German Höcher und Petra Höcher
Kaiser-Wilhelm-Ring 6 - 8, 50672 Köln
www.ivt-hoe.de

 

VORSTAND

Dr. Hans-Joachim Seidel

Monika Elschenbroich

Petra Höcher